Energie- & Anlagentechnik

ENERGIE- & ANLAGENTECHNIK

MARKTTRENDS

Um die globale Erwärmung und die Treibhausgasemissionen zu begrenzen, sollte eine grundlegende Diversifizierung der Energieerzeugung über die Elektrizität hinaus beschlossen werden, wobei der Schwerpunkt auf der Dekarbonisierung der Wärme- und Kältenetze sowie des Verkehrs liegen sollte.

Derzeit entfallen 80 % des globalen Energiesystems auf fossile Brennstoffe (Kohle, Öl und Gas). Bis 2030 will die EU die Treibhausgasemissionen um 40 % gegenüber dem Stand von 1990 senken.

Herausforderungen:

Investitionen in die Entwicklung erneuerbarer Energien (Fotovoltaik, Windkraft, Biogas, usw.)
Integration von Energiespeichersystemen, um dem unsteten Charakter der erneuerbaren Energieerzeugung entgegenzuwirken.
Entwicklung einer neuen Generation hochleistungsfähiger Kernreaktoren, die weniger kostenintensiv sind und eine kürzere Markteinführungszeit haben.

Jedes Glied der Energiekette wird von der digitalen Technologie und der Datennutzung stark betroffen sein. Der Produktionsingenieur kann nun die Abweichungen seiner Prozesse in Echtzeit verfolgen und korrigieren, der Betriebsleiter kann jeden Abend eine Bewertung der wirtschaftlichen Gesamtleistung seiner Anlage erhalten, und die Energieverwaltungsbehörde kann das tägliche Ressourcenmanagement und den Energieeinkauf am Markt optimieren. Diese neuen Probleme weisen dem Ingenieur im Zentrum des Wandels eine neue und entscheidende Rolle zu.

Intelligente Nachfragesteuerungstechnologien könnten beispielsweise weltweit rund 185 GW an Energieflexibilität bereitstellen. Zwischen 2016 und 2040 würde dies 270 Milliarden Euro an neuen Investitionen in die elektrische Infrastruktur einsparen.

Die Herausforderungen:

  • In bestehenden Anlagen die Architektur und die Kontrollsysteme einführen.
  • Sicherstellung der Cybersicherheit des vernetzten Energiesystems
  • Alle Transportnetze sollten an den Lieferstandort angeschlossen werden.

Die Energie-, Wasser- und Mineralienressourcen werden aufgrund des Wirtschafts- und Bevölkerungswachstums immer knapper. Neue Technologien zur Entdeckung, zum Betrieb und zum Recycling (zu regulierten Kosten) müssen parallel zur Energiewende entwickelt werden, um den Zugang zu diesen Ressourcen zu erweitern und ihre Nutzung zu optimieren.

Nach Angaben der Vereinten Nationen wird die Weltbevölkerung bis 2050 auf 9,7 Milliarden Menschen anwachsen. Um diesen Bedarf zu decken, muss die Materialförderung verdreifacht werden (180 Milliarden Tonnen pro Jahr).

Die Herausforderungen:

  • Entwicklung innovativer Explorations- und Betriebstechnologien zu niedrigen Kosten (z. B. Tiefsee)
  • Deckung des Bedarfs an neuen Anwendungen (z. B. Kobalt/Elektroautos).
  • Entwicklung innovativer Müllsortier- und Recyclingmethoden.

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